kirchliche Trauung

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Mit der kirchlichen Hochzeit
bezeugen die Eheleute, dass sie
Gott in ihr gemeinsames Leben
einbeziehen wollen.


Die evangelische Trauung
Die evangelische Kirche erkennt die standesamtliche Eheschließung als kirchenrechtlich verbindlich an und unterscheidet sich somit in diesem Punkt wesentlich von der katholischen Kirche. Somit findet ein Gottesdienst anlässliche einer Eheschließung statt. Legitimiert ist
die Ehe ja bereits.
Die ökumenische Trauung
Für „konfessionsverschiedene“ Paare (wie z.B. ein Partner katholisch, der andere evangelisch) besteht die Möglichkeit einer „ökumenischen Trauung“. Allerdings müssen sie sich vorab entscheiden, ob die Trauung grundsätzlich nach katholischer oder evangelischer Ordnung erfolgen soll. Danach wählen Sie die entsprechende Hochzeitskirche. Es ist möglich, dass der Seelsorger der jeweils anderen Konfession bei der Zeremonie dabei ist und auch eine aktive Rolle, z. B. die Predigt, übernimmt.
Die katholische Trauung
F
ür die katholische Kirche ist die Ehe ein Sakrament und gilt - einmal vor Gott geschlossen – als unauflösbar. Die standesamtliche Eheschließung muss der kirchlichen zwar vorangehen, aber erst mit dem geistlichen Segen der Kirche gilt die Trauung als besiegelt. Deshalb müssen beide katholischen Partner im Rahmen des Traugesprächs Dokumente vorlegen, die beweisen, dass sie ledig sind und noch nie kirchlich verheiratet waren oder dass sie verwitwet sind. Geschiedene Partner, die bereits einmal katholisch geheiratet haben und das erneut tun möchten, können beim katholischen Ehegericht einen Antrag auf Annullierung stellen.
Wichtig ist, dass Sie möglichst frühzeitig Kontakt mit dem Seelsorger der geplanten Hochzeitskirche aufnehmen.
Er wird bei allen weiter nötigen Schritten behilflich sein.
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Mit der Nicolaikirche, einer dreischiffigen Backsteinbasilika, St. Johannis, einer fünfschiffigen Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert und der St. Michaeliskirche, deren Grundstein bereits im Jahre 1376 gelegt wurde, befinden sich gleich drei wunderschöne mittelalterliche Kirchen in der Hansestadt, deren große Kirchtürme prägend für das Lüneburger Stadtbild sind.